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Es geht wieder los!

Morgen startet die 2016 Saison der EU LCS und mit dabei sind nicht nur altbekannte Teams, sondern auch zahlreiche Neulinge, die sich auf der Kluft der Beschwörer beweisen wollen. Das erste Spiel wird von Origen und Fnatic bestritten, zwei Teams, die im letzten Jahr alle Erwartungen übertroffen haben und durch eine reiche Geschichte miteinander verbunden sind.

Veränderung ist gut!

 

Wenn es etwas gibt, dass uns Origen und Fnatic letzte Saison gezeigt haben, dann ist es das Veränderung gut tut. Mit vier neuen Spielern dominierte Fnatic die europäische LCS und auch Origen zeigte ähnliche Erfolge, obwohl diese den ersten Teil der Saison damit verbrachten sich durch die unteren Reihen der Challenger Series zu kämpfen. Letztendlich gelang es ihnen gegen alle Erwartungen das Halbfinale der Weltmeisterschaft zu erreichen, eine unglaubliche Leistung beider Teams. Diese Saison startet für Fnatic damit ähnlich zur vorherigen, denn mit NoXiAK, Gamsu und Spirit präsentiert das Team gleich drei neue Spieler, die in die großen Fußstapfen von YellOwStaR, Huni und Reignover treten werden. Origen hingegen konnte ihr Team mit Starspieler PowerOfEvil erweiteren - einem bereits in der europäischen Szene etablierten und erfolgreichen Mid-Laner.

 

Die neuen am Block

Fnatic Spirit

Da-Yoon "Spirit" Lee

Spirit spielte zuvor für große Teams, wie Samsung White und Team WE, und glänzte stets durch hervorragende Leistung. Mit seinem aggressiven Spielstil und großem Talent stellt er stets eine Gefahr für seine Gegner dar. Seine Championauswahl überschneidet sich hervorragend mit dem Spielstil von Fnatic.

 

Gamsu

Yeong-jin "Gamsu" Noh

Gamsu spielte zuvor für Team Dignitas in Nordamerika, wo er mit kalkulierten Spielzügen risikoreiche Situationen stets zu seinen Gunsten wenden konnte. Seine meistgespielten Champions in 2015 waren unter anderem Hecarim, Jarvan IV und Gnar, aggressive Carry-Champions, die erst im Kampf richtig aufblühen und seinen Spielstil unterstreichen.

Fnatic Noxiak

Lewis "NoXiAK" Felix

NoXiAK ist kein unbeschriebenes Blatt, denn dieser spielte nicht nur unter dem Banner von Meet you Makers, sondern auch für SK Gaming auf der LCS Bühne. Zwar war sein Verweilen in diesen Teams nur von kurzer Dauer, verhalf er beiden zu einem großen Aufschwung. Jetzt aber spielt er wieder in den Reihen von Fnatic und kann hier garantiert sein volles Potenzial entfalten.

 

Neue Spiel, neues Glück

Nicht nur die Teams haben sich verändert, auch das Spiel hat sich weiterentwickelt. Mit neuen Gegenständen, neuen Objektiven, schnelleren Matches und einer kompletten Überarbeitung der Schützen kommen in dieser Saison viele neue Faktoren ins Spiel, die wenn richtig eingesetzt, über Sieg und Niederlage entscheiden können. Falls ihr mehr in diese Richtung erfahren wollt, dann könnt ihr die wichtigsten Änderung zur neuen Saison lesen. Mit mehr Fokus auf der Top-Lane, die durch durch den Herold der Kluft deutlich an Bedeutung bekommen hat, gilt es gespannt abzuwarten wie Origen Top-Laner Soaz und Fnatics Gamsu in Zusammenarbeit mit ihren Jungler damit umgehen. Auch die Veränderungen der Schützen könnten Rekkles und Zven, die schon zuvor einen starken Einfluss auf ihr Teamspiel hatten, zum Dreh- und Angelpunkt ihres Teams machen. Was aber die Profis aus dem neuen Spiel machen, bleibt abzuwarten, denn erst auf der Kluft können wir ihre neuen Tricks erst wirklich bestaunen.

 
Origen

Origen mit ihrer neusten Addition: PowerOfEvil

Ein klarer Favorit?

Auch wenn Fnatic und Origen sich in der letzten Saison ein enges Rennen um die Spitze geboten haben, könnte sich das aufgrund der Veränderungen in den Teams in dieser Saison ändern. Schon in ihren ersten Spielen mit ihrer neuen Aufstellung stellte Origen bei den Intel Extreme Masters in San Jose ihr Können unter Beweis, welche sie ohne eine einzige Niederlage gewannen. Fnatic hingegen schied ohne einen Sieg bei den IEM in Köln aus und demonstrierten dabei noch deutliche Mängel in der Teamkommunikation, etwas was Fnatic schon einmal mit den Koreaner Huni und Reignover bewältigen musste. Aber solche Schwachstellen auszumerzen gehört zu den Stärken des Teams und es ist zu hoffen, dass Coach Deilor seine Spieler in der Zwischenzeit zu einer starken Einheit zusammenbringen konnte.

Es wird ein holpriger Start in die neue Saison. Aber wir haben talentierte Spieler, die Fnatic mit Zeit zum selben oder einem noch höheren Level bringen können, wie das, was wir letztes Jahr demonstriert haben.

Luis "Deilor" Sevilla

Origen gegen Fnatic versprach schon immer spannende Kämpfe auf der Kluft und auch diesen Donnerstag wird es interessant. Wird Fnatic das Jahr mit einem Knall beginnen? Oder zieht Origen an ihnen vorbei? Verpasst also nicht den ersten Auftritt des neuen Fnatic und ihr Spiel gegen einen Gegner, der es in sich hat. Falls ihr einmal im Studio vorbei schauen wollt, dann könnt ihr hier eure Tickets kaufen.