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Tipps und Tricks

Beschwörerzauber Guide

Momentan gibt es neun Beschwörerzauber, die im klassischen Spielmodus gewählt werden können. Jeder einzelne hat große Auswirkungen auf das Spielgeschehen und manche werden nur im Zusammenhang mit bestimmten Champions zum Einsatz gebracht. Wir schauen uns diese Zauber genauer an und klären, wie und vor allem mit wem sie am besten funktionieren.

Geist

Der Wuju-Schwertkämpfer liebt die Geschwindigkeit

Der Wuju-Schwertkämpfer liebt die Geschwindigkeit

Der Beschwörerzauber “Geist” ist ein offensiver Zaubertyp und ist bereits von Stufe 1 an auswählbar. Durch die Benutzung kann man durch Einheiten laufen und ist zehn Sekunden lang um 27% schneller. Geist ist ziemlich nützlich, wenn man entweder seine Gegner verfolgen, oder schlichtweg wegrennen möchte. Die ersten Champions, die einem dabei in den Sinn kommen, sind zum Beispiel Udyr, Master Yi und Twisted Fate. Master Yi wird in Kombination mit Geist und seiner ultimativen Fähigkeit “Highlander” zu einem unaufhaltbaren Wuju-Schwertkämpfer, der seinen Kampf meist nur mit einem Penta-Kill abschließt. Aufgrund des erhöhten Lauftempos ist es fast unmöglich seinen Fängen zu entkommen. Das Gleiche gilt für Twisted Fate. Schaltet man Geist ein und wählt die goldene Karte, kann man seinen Feinden ungestört hinterherjagen und sie mit Karten bombardieren, bis die Lebensanzeige auf null steht. Oder man läuft damit weg, um den eigenen Tod zu verhindern. Hauptsache schnell! Demnach ist Geist ein geeigneter Zauber, um Kämpfe zu eröffnen oder sie zu vermeiden. Es gibt noch weitere Champions, wie Hecarim, die von dem Lauftempo profitieren. Jedoch wird Geist meist nicht von jemandem gewählt, der auf der Bot- oder Mid-Lane zu Hause ist. Diese Champions haben bessere, aggressivere Zauber zur Auswahl - doch dazu später.

Heilen

Vayne ist nur einer der vielen Schützen die Heilen benutzen

Vayne ist nur einer der vielen Schützen die Heilen benutzen

Ein diesmal defensiver Zauber ist “Heilen”, welchen man ebenfalls von Beginn des Spielspaßes an zur Auswahl hat. Es stellt zwischen 90-345 (abhängig vom Level des Champions) Leben her und gewährt diesem und einem weiteren anvisierten Verbündeten 30% Lauftempo. Wurde man allerdings vorher schon einmal von diesem Zauber erfasst, wird die Heilung halbiert. Heilen ist der Standardzauber jedes Schützen auf der Bot-Lane. Es hilft nicht nur, die Schusssalven der Gegner in brenzligen Situationen zu überleben, sondern es kann auch den Support vom grauen Bildschirm abhalten. Doch nicht nur die Heilung hat es in sich. Durch die erhöhte Laufgeschwindigkeit lässt sich so manches Blatt wenden. Ist zum Beispiel ein Verbündeter auf der Flucht mit niedriger Lebensleiste, bietet es sich manchmal an, demjenigen entgegen zu kommen, um dann durch Heilen eine schnellere Flucht zu ermöglichen. Eventuell ist die Heilung auch groß genug, um noch einmal eine Offensive zu starten und ein sonst verloren erschienener Kampf kann gewonnen werden. Man sollte stets im Auge behalten, ob der Gegner Heilen bereits benutzt oder noch in Reserve hat. Generell ist es wichtig, die Cooldown-Zeiten der Zauber der Gegner im Blick zu haben, denn wenn der feindliche Schütze kein Heilen mehr benutzen kann, ist man klar im Vorteil. Wann hat ein bisschen mehr Leben schon einmal geschadet?

Läuterung

Läuterung hilft bei viel Crowd Control

Läuterung hilft bei viel Crowd Control

Wer kennt es nicht? Ein gegnerischer Veigar stürzt sich auf einen, sperrt alle in seinen Käfig und ist bereit alles abzufeuern, was er zu bieten hat. Das Leben steht auf der Kippe. Doch dann die Rettung - Läuterung! Dieser Zauber entfernt kampfunfähig machende Effekte und Beeinträchtigungen durch Beschwörerzauber von einem Champion und verringert drei Sekunden lang die Wirkdauer weiterer kampfunfähig machender Beeinträchtigungen um 65 %. Freiheit! Für den Moment. Sei es Ahris “Bezaubern”, Ryzes “Runenkäfig” oder andere fiese Fallen, Läuterung ist die Lösung (fast) aller Probleme. Es gibt keinen bestimmten Champion, der immer diesen Zauber ausgestattet ist. Aber es ist mehr als ratsam, Läuterung auszuwählen, wenn man gegen ein CC-lastiges Team antritt. Eine Leona Ulti, zusätzlich Viktors Gravitationsfeld und Nautilus Schlepphaken oben drauf und man war noch nie so froh, Läuterung zu haben. Natürlich ist das schon eine geballte Portion an CC-Skills und es erfordert gutes Timing, um mit Läuterung am Ende auch wirklich all den Fähigkeiten zu entkommen. Aber mit ein bisschen Übung, ist man mit diesem Zauber definitiv gut gewappnet.

Teleportation

Mit Lissandra und Teleportation kann man so manche Gegner ausschalten

Mit Lissandra und Teleportation kann man so manche Gegner ausschalten

Ein überaus beliebter Beschwörerzauber ist Teleportation. Er teleportiert einen Champion nach 3,5 Sekunden Kanalisierung zu einer verbündeten Struktur, einem verbündeten Vasallen oder Ward. Einige Zeit lang wurde dieser Zauber nur auf der Top-Lane gesichtet, doch seit einiger Zeit gibt es auch immer mehr Mid-Laner, die auf die Teleportation zurückgreifen. Man ist mobiler und kann in brenzligen Situationen auf benachbarten Lanes eingreifen oder den Gegner flankieren. Lissandra zum Beispiel, ob nun auf der Top- oder Mid-Lane, ist ein wunderbares Beispiel. Mit einer Teleportation auf einen geschickt platzierten Ward und durch den Einsatz von “Frostpfad” (E) ist die Eishexe blitzschnell zur Stelle und kann in hitzige Kämpfe eingreifen. Auch auf Champions wie Lux wird der Beschwörerzauber immer öfter gesehen. Man kann nicht nur die Verbündeten unterstützen, sondern ist auch im Nullkommanix wieder auf der eigenen Lane, um bloß keinen einzigen Vasallen zu verpassen. Sollte die eigene Wave kurz davor sein einen gegnerischen Turm zu zerstören, kann ein Teleport ebenfalls nützlich sein. Denn durch das Anvisieren eines Vasallen ist dieser für 3,5 Sekunden unverwundbar. Dadurch lässt sich Zeit schinden und ein Champion wie Tryndamere kann in Ruhe seinen Job weiter verfolgen - pushen, pushen, pushen.Übrigens: Fnatic hat diese Taktik schon früh in der kompetitiven Szene gemeistert! 

Teleportation ist nicht nur da, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Es kann viel Druck ausüben, Türme retten, Türme zerstören oder mit zwei Zaubern von der gleichen Sorte im Team einen Gegner in die Enge treiben. Auf der Top-Lane ist es ratsam ihn zu wählen. In der Mitte ist es abhängig von der Situation und des Champions. Eine Ahri, die durch Geisterhast (R) schon etwas mobiler ist als andere Champions, kann gerne auf diesen Beschwörerzauber verzichten und lieber Entzünden mitnehmen, um dem Gegner gehörig Feuer unterm Hintern zu machen. Achtet auf die Auswahl eurer Gegner und entscheidet, ob ihr lieber defensiv oder offensiv vorangehen wollt.

Zerschmettern

Mit Junglern wie Rengar gehört Zerschmettern zum Stamminventar

Mit Junglern wie Rengar gehört Zerschmettern zum Stamminventar

Zerschmettern ist mit Stufe 10 verfügbar und zu 99% den Junglern zuzuordnen. Es verursacht 390-1000 (abhängig von der Champion-Stufe) absoluten Schaden an Jungle-Monstern und gegnerischen Vasallen. Es sind nur 99%, da eine Zeit lang auch einige andere Champions mit Zerschmettern gesichtet wurden. In Verbindung mit den verschiedenen Jungler-Items konnte man vor einigen Patches viel Schaden austeilen. Doch momentan sind es nur die Jungler, welche Zerschmettern zum Einsatz bringen. Dementsprechend gibt es nicht viel zu sagen - möchte man den Dschungel unsicher machen, schnappt man sich Zerschmettern und sammelt Buffs ohne Ende. Manche Gegenstände erlauben es zusätzlich den Gegner mit dem Beschwörerzauber anzuvisieren. Sei es um sie zu verlangsamen oder den verursachten Schaden an ihnen zu erhöhen. Dementsprechend gibt es verschiedene Varianten des Zaubers. Zerschmettern ist ein unverzichtbarer Zauber, wenn man die Rolle des Junglers meistern will.

Entzünden

Ahri ist sehr effektiv mit Entzünden

Ahri ist sehr effektiv mit Entzünden

Der Beschwörerzauber Entzünden ist der aggressivste Zauber im Spiel. Man bekommt ihn mit Stufe 10 und es entzündet den anvisierten gegnerischen Champion, verursacht dabei über 5 Sekunden 70-410 absoluten Schaden (abhängig von der Champion-Stufe) und gewährt Sicht auf das Ziel. “Dann benutz ich einfach Heilen”, könnte man nun denken. Doch Entzünden macht nicht nur Schaden, es verringert auch jegliche Heileffekte auf dem gewählten Ziel. Dementsprechend wird dieser Zauber nicht nur auf der Mid-Lane benutzt, um den Gegner in Windeseile zu zerstören. Er wird ebenfalls von so manchem Support gewählt, um mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Thresh zum Beispiel ist ein aggressiverer Supporter als eine Soraka, die hauptsächlich ihren Schützen am Leben hält. Der Kettenwächter versucht stets, seine Feinde mit seinem Todesurteil (Q) zu erwischen und zur Strecke zu bringen. Setzt er den Feind dabei noch in Flammen, macht er nicht nur zusätzlichen Schaden, sondern verhindert auch eine übermäßige Heilung des feindlichen Schützen. Aber wenn wir schon von Heilung sprechen, müssen wir auch einen Champion ganz besonders im Visier haben: Dr. Mundo! Dieser große, verrückte Wissenschaftler hat nämlich einen Kryptonit, und das ist Entzünden. Mit seiner ultimativen Fähigkeit “Sadismus” regeneriert Mundo 12 Sekunden lang einen großen Teil seiner Lebenspunkte. Doch benutzt man das kleine Feuer auf ihn, wird dieser Effekt immens gehemmt.

Doch genug vom Irren. Champions wie Ahri, Zed oder auch Katarina sind meistens mit Entzünden ausgestattet. Sie können in kurzer Zeit riesigen Schaden austeilen und wollen jegliche Heilung oder andere Überlebensmöglichkeiten ausschließen. Also, wollt ihr aggressiv angreifen und Druck ausüben, entflammt den Gegner!

Barriere

Mit dem kleinen Yordle kann sich Barrier als ziemlich nützlich erweisen

Mit dem kleinen Yordle kann sich Barriere als ziemlich nützlich erweisen

Da Heilen durch Entzünden beeinträchtigt wird, ist es manchmal sinnvoll Barriere mitzunehmen. Es schützt den Champion vor 115-455 Schaden und gilt nicht als Heilungseffekt. Die perfekte Lösung zu all unseren Problemen! Oder auch nicht. Zwar ist Barriere durchaus praktisch, um im 1-gegen-1 zu überleben, doch im späteren Spielverlauf ist es nicht so effektiv wie andere Zauber. Heilen zum Beispiel bietet nicht nur einer einzigen Person Schutz, sondern kann auch den Verbündeten helfen und bietet Lauftempo. Oder eine Teleportation kann so manche Kämpfe verändern. Barriere hingegen ist nur einem Selbst zu Nutzen. Oftmals wird dieser Beschwörerzauber auf Orianna oder Ziggs gesichtet. Prinzipiell kann aber jeder Champion Barriere wählen, so wie man jeden anderen Zauber auf quasi jedem Champion benutzen kann. Auch hier ist es wichtig, sich die gegnerische Konstellation anzusehen, und dann zu entscheiden. Oder auch einfach mal auf das eigene Team schauen und abwägen, ob der Zauber für diese Kombo geeignet ist.

Erschöpfen

Erschöpfen wird nicht nur auf Supports benutzt

Erschöpfen wird nicht nur auf Unterstützern benutzt

Wenn man sich dazu entschieden hat, Support zu spielen, ist dieser Beschwörerzauber meistens automatisch ausgewählt. Durch das Wirken des Zaubers erschöpft man den gewählten gegnerischen Champion, wodurch 2,5 Sekunden lang sein Lauftempo und Angriffstempo um 30 %, seine Rüstung und Magieresistenz um 10 und sein verursachter Schaden um 40 % verringert werden. So wie "Heilen" die eigene Bot-Lane im Kampf oft am Leben erhält, kann auch Erschöpfen der Retter in Not sein. Sollte der feindliche Schütze aufmüpfig werden, kann dieser mit dem Zauber im Schach gehalten werden. Doch er ist nicht nur defensiv geeignet, sondern im richtigen Moment auch offensiv. Spielt man zum Beispiel Braum, kann der Gegner aus der Puste geraten und dann in Ruhe mit der Passiven “Erschütternde Hiebe” zum Stillstand gebracht werden. Denn durch die Verlangsamung kann bestens der Gegner überrumpelt werden und somit einige Tötungen kassieren. Erschöpfung wird aber nicht nur auf der Bot-Lane benutzt. Spielt man zum Beispiel gegen Zed, ist es üblich seinen hohen Burst genau dadurch zu mindern. Auch Yasuo wird teilweise mit diesem Zauber gespielt, da er damit seine Feinde verlangsamen und sie mit seinem Windschwert (R) ins Jenseits befördert. Es kann einen großen Unterschied im 1-gegen-1 machen, wenn man sein Gegenüber verlangsamen und dazu noch den eingehenden Schaden reduzieren kann. Karthus ist auch ein geeignet Champion für diese Taktik. Setzt man Erschöpfen richtig ein, kann mit der gesamten QWE-Kombo der Gegner zum Schweigen gebracht werden. Jedoch sollte auch zu beachten sein, dass man im späteren Spielverlauf mit anderen Zaubern das Spielgeschehen weitaus mehr beeinflussen kann. Wichtig hierbei ist es auch, dass richtige Ziel zu wählen. Es macht keinen Sinn eine Janna zu erschöpfen, wenn der gegnerische Zed allen ein Zeichen des Todes verpasst und seinen Assassinenschaden zum Besten gibt. Manchmal ist es auch ratsam sich Erschöpfen für den richtigen Moment aufzusparen, anstatt damit einen Kampf zu eröffnen. Minimiert den eingehenden Schaden, schaltet Gegner kurzzeitig aus und habt eure Verbündeten stets im Auge!

Blitz

Blitz kann und wird auf jeder möglichen Position benutzt

Blitz kann und wird auf jeder möglichen Position benutzt

Blitz ist der letzte Beschwörungszauber, der im Spiel freigeschaltet wird. Mit Stufe 8 kann man diesen auswählen und sich so im Spiel ein kurzes Stück in die Richtung des Mauszeigers teleportieren. Dieser Zauber gehört zum Standard und ist so gut wie gar nicht wegzudenken. Er verhilft einem zur Flucht, man kann Skillshots ausweichen, Gegnern hinterher springen oder manchmal auch in einer Mauer landen. Hierzu gibt es wirklich nicht viele Tipps, da man meist intuitiv alles richtig macht. Versucht einfach die Ruhe zu bewahren und wägt ab, ob es gerade sinnvoll ist Blitz einzusetzen. In manchen Situationen verschwendet man nämlich nur diesen wichtigen Zauber, obwohl man so oder so gestorben wäre. Achtet auf die Cooldowns und bleibt nicht irgendwo stecken oder setzt euch gegen Wände! 

Habt ihr irgendwelche verrückten Zauberkombinationen? Welcher Beschwörerzauber gefällt euch am meisten? Kommentiert hier unten!