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Die Viertelfinale auf einen Blick

Europa bleibt weiterhin stark, denn Origen, als auch Fnatic, konnten sich im Viertelfinale gegen ihre Gegner beweisen. SKT T1 blieb dabei unbesiegt und wird nun zu einer großen Herausforderung für Origen im Halbfinale.

Die acht Spitzenteams der 2015 Weltmeisterschaft baten uns in der Wembley Arena ein atemberaubendes Viertelfinale. Dabei übertrumpften Origen, SKT T1, Fnatic und KOO Tigers ihre Gegner und reisen nun nach Brüssel, um dort im Halbfinale um ihren Platz in Berlin zu kämpfen. Hier die Highlights der letzten Woche!

 

Damage to champions

ahq gegen SKT T1

SKTelecom T1 gegen ahq e-Sports Club

In den Spielen zwischen ahq e-Sports Club und SKTelecom T1 haben wir gesehen, wieso SKT T1 die Favoriten der diesjährigen Weltmeisterschaft sind. In keinem der drei Spiele waren SKT T1 nicht mehr als eine Minute im Goldnachteil und nutzten die Fehler ihrer Gegner ahq e-Sports Club schamlos aus. Besonders im zweiten Spiel, das schnellste Spiel des Viertelfinales, konnte man die wahre Macht des koreanischen Top-Teams sehen.

Faker, der mit Ryze eine eigentlich weniger mobile Mid-Lane ausgewählt hat, konnte wahrlich Runden um Westdoors Twisted Fate drehen. Denn obwohl Twisted Fate über einen globalen Teleport verfügte, war Faker durch vorausehendes Spiel ihm immer ein bis zwei Schritte voraus und konnte Westdoor sowohl im Schaden, als auch im Spieleffekt übertreffen.

Fnatic v EDG

Fnatic vs EDG

Fnatic gegen Edward Gaming

Das erste Spiel der Viertelfinalserie zwischen diesen zwei Teams sorgte in der Auswahlphase für Überraschungen. Auch wenn wir Rekkles schon öfters auf dem unüblichen ADC Kennen gesehen haben, beleuchtete Deft mit Jayce weitere Facetten der ADC-Rolle. Besonders effektiv war er aber nicht. Denn obwohl Deft deutlich mehr Schaden als jeder aus seinem Team anrichten konnte, war dies selten von Nutzen, was an der Hautpschadensquelle von Jayce liegt. Mit “Schockstoß” verfügt er zwar über enormen Poke-Schaden, kann aber, aufgrund seiner geringen Reichweite, selten effektiv Schaden in schon ausgebrochenen Teamkämpfen anrichten. Dafür haben Reignover und Yellowstar mit ihrer Auswahl von Rek'Sai und Alistar gesorgt. Rekkles hingegen konnte seinen Rolle, eine starke Top-Lane und Mid-Lane durch Betäubungen zu ergänzen, komplett erfüllen.

Auch konnten Fnatic erneut mit der “europäischen Spezialität”, einem Baron Nashor in der 20. Minute, das Spiel unter ihre Kontrolle kriegen. Dabei gelang es ihnen nicht nur Nashor, sondern gleich auch alle Spieler von Edward Gaming zu töten, dank starkem Visionsspiel an den Engstellen um Nashor.

FW v Origen

FW vs Origen

Origen gegen Flash Wolves

Origen sorgten ebenso in ihrem ersten Spiel gegen Flash Wolves für eine Überraschung. Dadurch, dass sie im frühen Spiel hohe Priorität auf Drachen gelegt haben, gelang es ihnen in der 30. Minute den vierten Drachen zu erzielen, was das Late-Game orientierte Team Flash Wolves unter massiven Druck setzte. Mit dem drohenden Drachenbuff im Nacken mussten Flash Wolves sich dann dafür entscheiden Nashor gegen einen Drachen tauschen, wodurch Origen ihre Basis knacken konnten. Mit dem nächsten Drachenbuff meinten Flash Wolves durch einen Teamkampf das Spiel wieder unter Kontrolle zu bekommen, aber Origen hatte einen anderen Plan. Anstatt wie erwartet, um den fünften Drachen und damit um einen Spielsieg zu kämpfen, schlich sich Origen durch einen von Flash Wolves unbeleuchteten Jungle auf die offene Bot-Lane und beendeten so flink das Spiel. Dumm gelaufen, aber genial gespielt.

Bloß nicht verpassen!

Das Viertelfinale ist nun vorbei und wir diese Woche schauen gespannt nach Brüssel, wo die vier Spitzenteams der Weltmeisterschaft aufeinandertreffen. Kann Europa dem Ansturm der koreanischen Teams standhalten? Wird es ein Finale zwischen Origen und Fnatic geben? Oder zeigen uns die koreanischen Teams, aus welchem Holz sie wirklich geschnitzt sind? Verpasst auf keinem Fall das Halbfinale - diesen Samstag und Sonntag in Brüssel!