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Wettkampfregeln: Leon „Lamabear“ Krüger

Kurz und bündig: Leon „Lamabear“ Krüger, aktuelles Mitglied der Aufstellung von Team Misfits Academy, einer Mannschaft in der europäischen Challenger Series, hat sich in Ranglistenspielen wiederholt inakzeptabel verhalten. Daher wird er vier Monate lang von allen Wettbewerben ausgeschlossen, die mit Riot in Verbindung stehen.

ZUSAMMENHANG

Eine Untersuchung von Verantwortlichen der Liga hat ergeben, dass sich Krüger im Verlauf der letzten Monate in Ranglistenspielen immer wieder inakzeptabel verhalten hat. Er wurde am 5. Januar, als er zum Ersatzspieler einer LCS-Mannschaft ernannt worden war, von den Verantwortlichen der Liga verwarnt, hat aber weiterhin ein für einen professionellen Spieler ungebührliches Verhalten an den Tag gelegt. Krügers kontinuierliche diskriminierende und verunglimpfende Aussagen gegen andere Spieler sind inakzeptabel. Aufgrund der Häufigkeit und Schwere dieser Verfehlungen wird Krüger längerfristig von allen Wettbewerben ausgeschlossen, die mit Riot in Verbindung stehen.

URTEIL

Krüger hat die Regeln 8.2.2 und 8.2.4 des europäischen Regelwerks verletzt. Basierend auf den Handlungen des Spielers und der dafür vorgesehenen Strafe, die im weltweiten Strafindex – im Einzelnen unter dem Abschnitt „Fortlaufendes Fehlverhalten – angeführt ist, wird er für die nächsten vier Monate aus allen Wettbewerben ausgeschlossen.

RELEVANTE REGELN

Europäisches Regelwerk
8.2.2

“Belästigungen sind verboten. Belästigungen sind systematische, feindselige und wiederholte Handlungen, die sich über längere Zeit hinweg ereignen oder einmalig besonders intensiv auftreten, und eine Person isolieren oder ausgrenzen sollen und/oder die Würde dieser Person beeinträchtigen.“

8.2.4
„Teamleiter/Mitglieder dürfen weder die Würde noch die Integrität eines Landes, einer privaten Person oder einer Personengruppe durch herablassende, diskriminierende oder verunglimpfende Aussagen oder Handlungen hinsichtlich der Rasse, der Hautfarbe, der Volkszugehörigkeit, der Nationalität oder der sozialen Herkunft, des Geschlechts, der Sprache, der Religion, der politischen Meinung, der finanziellen Situation, der Herkunft oder der sexuellen Orientierung beleidigen.“