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WM 2016: Europas Rückkehr?

Während wir uns auf San Francisco und das Aufeinandertreffen regionaler Giganten bei der WM vorbereiten, wollen wir uns die europäische Szene ein Jahr nach den unglaublichen Leistungen bei der Heim-WM genauer ansehen. Durch den Fall der besten Mannschaften Europas und einer schwachen Vorstellung beim MSI werden die Mannschaften zu Beginn der Weltmeisterschaft von Skepsis und Angst begleitet. Auch wenn diese Mannschaften viele Talente haben, müssen sie sich erst beweisen.

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MSI lief ganz und gar nicht für G2

Als Fnatics Nexus im Zuge der Niederlage im Halbfinale gegen die KOO Tigers (jetzt ROX Tigers) explodiert war, verließen die europäischen Fans enttäuscht die Brussels Expo. Sie waren aber dennoch darauf stolz, was die europäischen Mannschaften erreicht hatten. Sowohl Fnatic als auch Origen erreichten das Halbfinale, in dem sie sich dem Finalisten KOO Tigers und dem späteren Gewinner SKT T1 geschlagen geben mussten, und so ein erfolgreiches Jahr für Europa beendeten. Nach Chinas Versagen bei der Weltmeisterschaft war Europa jetzt für viele eindeutig die zweitbeste Region der Welt.

Doch jetzt, ein Jahr später, sind im Vorfeld der Weltmeisterschaft die ganze Zuversicht und der Stolz auf die besten Mannschaften Europas verschwunden. Diejenigen, die damals voller Freude „NA 0–10 LUL“-Memes in die Twitch-Chats geschrieben haben, verziehen jetzt das Gesicht, wenn sie „G2–8“ lesen, und beten im Stillen, dass ihre Träume von einer Wiederholung der letztjährigen Vorstellung nicht zu Memes werden. Der Druck lastet jetzt auf G2 Esports, H2K und Splyce, die Europa in San Francisco und darüber hinaus vertreten müssen. Von den loyalen europäischen Fans, die ihre Mannschaften in den frühen Morgenstunden anfeuern, bis zu den Mannschaften selbst, die ihren Platz unter den Besten der Welt zurückerobern wollen: Europa hat bei der Weltmeisterschaft eine Menge zu beweisen.

2015 war das Jahr für Europa

Nach einem enttäuschenden Sommer-Split, bei dem sie hinter Alliance den zweiten Platz belegten, und dem Ausscheiden in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft, nahmen Fnatic für 2015 weitreichende Veränderungen an der Aufstellung vor und heuerten Huni als neuen Top-Laner sowie Reignover als neuen Jungler an. Die beiden Koreaner wechselten zu Beginn der Saison 2015, ohne große Begeisterung auszulösen, zu Fnatic: Schließlich ersetzten sie dort sOAZ und Cyanide, zwei der besten europäischen Spieler. Sie wurden von vielen „Billigkoreaner“ genannt. Dieses abschätzige Wort beschreibt weitgehend unbekannte, koreanische Spieler, die in westliche Ligen geholt werden. Als Fnatic im ersten Spiel des Frühjahrs-Splits der EU LCS 2015 den regierenden Champion Elements (ehemals Alliance) dominierte, begannen die Leute, ihre Meinung zu ändern. Am Ende des Splits hatten sich Huni und Reignover in die Herzen der Fans von Fnatic gespielt und das Beste sollte erst noch kommen.

Das Lächeln auf ihren Gesichtern nach diesem Sieg war ein Sinnbild für ihren Teamgeist und sie gewannen schließlich den Frühjahrs-Split, nachdem sie im Finale die starke Mannschaft von SK Gaming samt FORG1VEN und TSMs heutigem Jungler Svenskeren besiegt hatten. Obwohl sie in der Nebensaison den AD-Carry Steeelback durch das ehemalige Fnatic-Mitglied Rekkles ersetzten, ging ihr Teamgeist nie verloren. Stattdessen wurde er immer stärker, während ihr Coach Deilor sie durch einen historischen Split in der EU LCS führte.

Im Sommer stürzte SK Gaming ab, während sich neue und alte Talente ins Rampenlicht spielen konnten und Origen erstmals die Bühne der EU LCS betrat. Zusammengestellt aus Veteranen der LCS von Fnatic (sOAZ und xPeke), Lemondogs (Mithy) und TeamSoloMid (Amazing) sowie dem Neuling Niels (heute Zven), eroberte die neue Mannschaft die LCS im Sturm und wurde hinter Fnatic zum zweitbesten Team Europas. Fnatic freute sich über Rekkles’ Wiederkehr, obwohl sich Steeelback im Frühjahrs-Split gut geschlagen hatte. Das Management von Fnatic rechtfertigte seine Entscheidung schließlich, als Fnatic die erste Mannschaft wurde, die eine reguläre Saison unbesiegt mit 18–0 beendete.

Nach einem intensiven Finale in den Entscheidungsspielen in Stockholm, in dem Fnatic seine Rolle als Europas Nummer 1 untermauerte und sich H2K als Zweitplatzierte für die Weltmeisterschaft qualifizieren konnten, marschierte Origen durch das gesamte europäische Gauntlet und sicherte sich Europas dritten Startplatz bei der Weltmeisterschaft. Fnatic und Origen bestritten die Auftaktspiele der ersten Weltmeisterschaft auf europäischem Boden, seit sich Fnatic auf der Dreamhack Jönköping in Saison 1 zum Champion gekrönt hatte. Dabei lieferten Fnatic und Origen ansprechende Leistungen ab, als sie die chinesischen Mannschaften Invictus Gaming und LGD bei der Eröffnung der Weltmeisterschaft in Paris besiegten.

Trotz einer heiklen ersten Woche nach diesem gelungenen Start konnte sich Europa in Woche 2 fangen und sowohl Fnatic als auch Origen konnten sich für die K.-o.-Phase qualifizieren. H2K, die in einer Gruppe mit SKT und EDG landeten, schafften den Aufstieg leider nicht. Fnatic und Origen hielten die europäische Flagge auch im Viertelfinale hoch, während sie EDG und die Flash Wolves ausschalteten, um sich im Halbfinale ein Date mit den koreanischen Mannschaften KOO Tigers und SKT T1 zu sichern. Und obwohl sie ihre koreanischen Widersacher nicht besiegen konnten, hatten Fnatic und Origen Europas Stellung als zweitbeste Region in der Welt von League of Legends in Beton gegossen.

Zumindest bis zur Saison 2016.

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Schockstarre für EU Fans: Huni und Reignover verlassen Fnatic

In der Nebensaison versetzten Huni und Reignover Europa den ersten harten Schlag, als sie Fnatic und die gesamte Region verließen und nach Nordamerika zu den Immortals wechselten. Obwohl sie bewiesen hatten, dass Europa es mit den Besten der Welt aufnehmen konnte, wollten die beiden ihren Lebensstil ändern und hofften, ihren Erfolg in die nordamerikanische Szene mitnehmen zu können. Und obwohl sie sich nicht für die WM 2016 qualifizieren konnten, haben Huni und Reignover ihre Spuren in der Liga hinterlassen. Trotzdem muss man sich fragen, ob sie eine Chance auf den Sieg bei der diesjährigen Weltmeisterschaft gehabt hätten, wenn sie bei Fnatic geblieben wären und auf ihrem Erfolg von 2015 aufgebaut hätten. Leider werden wir nie erfahren, was gewesen wäre, wenn … Die Nebensaison war für Europa überhaupt nicht erfreulich, da auch Veteranen wie Froggen und Freeze in die NA LCS zu Renegades beziehungsweise Echo Fox wechselten. Viele Mannschaften mussten sich neu aufstellen, wie das in der europäischen Vorsaison mittlerweile üblich geworden ist. Fnatic wollte die Lücke, die der Abgang ihrer koreanischen Stars hinterlassen hatte, mit Spirit und Gamsu, zwei weiteren Koreanern, füllen. Spirit galt lange als einer der besten Jungler der Welt, was er während der Saison 2014 auch unter Beweis stellte. Doch durch ein Jahr in den Tiefen der LPL bei Team WE gab es keine Garantie dafür, dass er bei Fnatic erfolgreich sein würde. Gamsu spielte in der Saison 2015 bei Team Dignitas, konnte dort aber in der schwachen NA LCS nicht beeindrucken.

Origen nahm in der Nebensaison auch eine Veränderung an der Aufstellung vor – jedoch freiwillig. Der Halbfinalist der Weltmeisterschaft heuerte PowerOfEvil an, den ehemaligen Mid-Laner der Unicorns of Love. Der deutsche Mid-Laner wurde in die Mannschaft aufgenommen, damit sich ihr Besitzer, xPeke, mehr auf das Geschäftliche und die Organisation konzentrieren konnte. Auf dem Papier passte er gut in die Mannschaft: PowerOfEvil spielte ähnliche Champions wie xPeke, hatte fast den gleichen Spielstil und war ein junger Spieler, der die Spielmechaniken gut beherrschte. Besitzer xPeke rüstete die Mannschaft indes für die Zukunft, was der richtige Ansatz war, auch wenn nicht alles wie geplant verlief.

Während die meisten Leute glaubten, Fnatic und Origen würden sich auch in dieser Saison um den Thron streiten, hatten diesmal auch H2K und G2 Esports ein Wörtchen mitzureden. H2K veränderte seine Aufstellung und heuerte Jankos, Vander und FORG1VEN an, um ganz nach oben zu kommen, während sich die gerade erst qualifizierten G2 Esports mit den koreanischen Veteranen Emperor und Trick verstärkten. G2s starke Mischung aus Jugend und Erfahrung sowie die Talente, die für H2K spielten, sorgten dafür, dass der Frühjahrs-Split der EU LCS 2016 entgegen allen Vorhersagen verlief. G2 schlug H2K auf den letzten Metern der regulären Saison, bevor H2K im Halbfinale gegen Origen verlor und sich später im Spiel um den dritten Platz einem schwächelnden Fnatic geschlagen geben musste. G2 konnte indes Origen besiegen und sich einen Platz beim Mid-Season Invitational 2016 sichern.

G2 fuhr mit den Erwartungen einer ganzen Region zum MSI, die ein halbes Jahr zuvor dabei zugesehen hatte, wie ihre Helden das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreicht hatten und sich dort nur den besten koreanischen Mannschaften geschlagen geben mussten. Sie besiegten die bis dato stärkste Aufstellung von H2K, gewannen gegen Origen, das viele trotz der Probleme in der regulären Saison für stärker als im Jahr zuvor hielten, hatten mit Trick den besten Jungler der Region, die vielversprechenden Neulinge Hybrid und Perkz sowie die erfahrenen Profispieler Kikis und Emperor. So eine Mannschaft würde sicher im Titelrennen mitmischen.

Doch die Hoffnungen der europäischen Fans erloschen schnell, als G2 nach zwei Tagen bereits mit 0–4 zurücklag und offensichtlich nicht mit den talentierten, gut vorbereiteten Mannschaften zurechtkam, die nach Schanghai gekommen waren, um zu gewinnen. Anstatt wie die anderen Teilnehmer für das Turnier in Korea zu trainieren, entschied sich G2 nach einem langen, harten Split, Urlaub zu machen. Man konnte ihnen die mangelnde Übung ansehen und sie gingen gegen jede Mannschaft, abgesehen von den „Wildcard“-Gewinnern Supermassive, unter.

Gerüchte über Differenzen zwischen den Bot-Lanern Emperor und Hybrid und dem Rest der Mannschaft machten die Runde. Die beiden lieferten zusammen mit dem Mid-Laner Perkz eine besonders schwache Leistung ab und es wurden Gerüchte laut, dass das daran liegen könnte, dass die beiden über ihren baldigen Hinauswurf aus der Mannschaft informiert worden waren. Diese Gerüchte blieben auch in der Nebensaison bestehen und G2 beendete das MSI mit 2 Siegen und 8 Niederlagen auf dem fünften Platz – Europa war endgültig am Boden der Tatsachen angekommen. Und um das Ganze noch schlimmer zu machen, hatte die misslungene Platzierung unter den besten 4 zur Folge, dass Europa seinen ersten Startplatz in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2016 verlieren würde.

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Forgivens einziger Wunsch war immer die Teilnahme an der WM

Vor dem Sommer-Split wurden abermals viele europäische Mannschaften umgebaut und andere leicht verändert. Fnatic konnte seinen ehemaligen Kapitän YellOwStaR nach einer enttäuschenden Vorstellung bei TeamSoloMid zurückholen, während H2K FORG1VEN zugunsten von Freeze, der bei Renegades gute Arbeit geleistet hatte, fallen ließ. Doch im Sommer drehte sich fast alles um den Wechsel von Zven und Mithy von Origen zu G2. Die Gerüchte, laut denen G2 die Bot-Laner ersetzen wollte, erwiesen sich letztendlich als wahr.

Der Sommer-Split der EU LCS begann für Origen schlecht. Sie beendeten die erste Woche mit 0–0–2 (0–4 in Spielen) nach Europas neuem „Bester aus zwei“-Format. Daraufhin wurde AD-Carry FORG1VEN aus der Mannschaft geworfen und durch den ehemaligen Mid-Laner xPeke ersetzt, zumindest für den Moment. Später nahmen sie den Nachwuchsspieler Toaster als AD-Carry in ihre Aufstellung auf. Es dauerte jedoch nur ein paar Wochen, bevor xPeke wieder zurückkehrte. Die Halbfinalisten des letzten Jahres beendeten die reguläre Saison auf Platz neun und mussten in die Relegation, in der sie Misfits nur um Haaresbreite besiegen und ihren Platz in der LCS sichern konnten.

Fnatic schlug sich etwas besser, blieb aber trotzdem weit hinter den Erwartungen der Organisation zurück. Nachdem sie während des Großteils des Splits auf dem zweiten Platz direkt hinter G2 gelegen hatten, war ihr fünfter Platz am Ende des Splits eine große Enttäuschung. Ihr Abrutschen machte deutlich, welche Probleme die Mannschaft nach den Abgängen von Huni und Reignover hatte: Spirit und Gamsu hatten nicht die gleiche Präsenz innerhalb der Mannschaft und schließlich wurde Gamsu durch den ehemaligen Top-Laner von G2, Kikis, ersetzt, der bei G2 selbst durch Expect ersetzt worden war. Das hatte jedoch nicht den gewünschten Effekt und Fnatic schied im Viertelfinale aus.

H2K gab den Spielverderber und verwehrte Fnatic eine weitere Teilnahme an einer Weltmeisterschaft, obwohl auch sie über weite Teile des Splits große Probleme hatten. Die Verstärkung durch Freeze machte sich nicht bezahlt, was jedoch hauptsächlich an dessen mysteriösen Handgelenksverletzung lag. Sie fristeten ihr Dasein bis Woche neun auf dem fünften Platz, als sie FORG1VEN wieder in die Mannschaft holten. H2K beendete dieselbe Woche mit 5–0 und besiegte schließlich Fnatic im Viertelfinale. Und obwohl sie im Halbfinale an Splyce scheiterten, konnten sie sich über die Meisterschaftspunkte für die Weltmeisterschaft qualifizieren und belegten in der EU LCS schließlich den dritten Platz.

Splyce überraschte mit ihrer Leistung im Sommer-Split und belegte sowohl in der regulären Saison als auch in den Entscheidungsspielen den zweiten Platz. Sie konnten sich von ihrer Niederlage gegen G2 im Finale der EU LCS in Krakau erholen und besiegten die Unicorns of Love im Gauntlet, um als Europas Drittplatzierte zur Weltmeisterschaft zu fahren. Ihre starken Solo-Laner sowie ihr Jungler bildeten die Grundlage für ihre Siege und dank ihrem Neuzugang Mikyx wurde Kobbe von einer Schwachstelle zu einem potenziellen Carry. Dabei hat auch Splyces Coach YamatoCannon großen Anteil daran, dass die ehemaligen Kandidaten für die Relegation jetzt zur Weltmeisterschaft fahren.

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Die beste Bot-Lane Europas?

Zven und Mithy verhalfen den regierenden Champions G2 im Sommer-Split zu einem neuen Höhenflug. Das war jedoch zu erwarten, da sie eine große Verbesserung gegenüber G2s ehemaligen Bot-Lanern waren. Es gibt nicht viele Mannschaften, die einen Split gewonnen haben und die die Hälfte ihrer Aufstellung auszutauschen können, ohne dabei an Durchschlagskraft zu verlieren. Ein perfektes Beispiel dafür ist Elements, die Tabzz für den Frühjahrs-Split 2015 durch Rekkles ersetzten und dann hinter ihrer Form von 2014 zurückblieben. G2 hat den regulären Split mit 10 Siegen und 8 Unentschieden beendet und sich mit nur zwei Niederlagen in den Entscheidungsspielen zum Champion der EU LCS in Krakau gekrönt.

Jetzt, wo alle drei Mannschaften aus der EU LCS feststehen, die zur Weltmeisterschaft fahren, blicken wir auf die Gruppenphase in San Francisco, die am 29. September beginnt. Zwei der besten Mannschaften Europas sollten die Gruppenphase überstehen. G2 und H2K bekommen es zwar mit den ROX Tigers beziehungsweise EDG zu tun, die sollten sich aber problemlos den zweiten Gruppenplatz sichern können. Splyce muss jedoch für einige Überraschungen sorgen, wenn sie in ihrer Gruppe mit TSM, Royal Never Give Up und Samsung Galaxy aufsteigen wollen.

Die Gruppen, in denen die europäischen Mannschaften gelandet sind, eignen sich hervorragend, um auf der internationalen Bühne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. G2 und H2K können beweisen, dass europäische Mannschaften mit den mittelmäßigen Gegnern bei der Weltmeisterschaft mithalten und möglicherweise sogar zwei der besten Mannschaften des Turniers besiegen können, während Splyce seine internationalen Gegner und E-Sport-Analysten, die sie so schwach einschätzen, überraschen kann. Sollte Splyce TSM bezwingen, werden die Tränen noch tagelang fließen.

Europa fährt mit jeder Menge Skepsis und mangelhaftem Glaube zur Weltmeisterschaft. Diese Mannschaften haben Talent, aber nach einem schwierigen Jahr für die Region werden die besten Mannschaften Europas von vielen unterschätzt. Sollten sie jedoch an die Heldentaten des vergangenen Jahres von Fnatic und Origen anschließen können, sieht die Sache gleich ganz anders aus und ein starker Start ins Turnier ist der Schlüssel dazu. Und wo wir gerade dabei sind, G2s erstes Spiel gegen CLG ist wichtiger als es den Anschein hat. Unabhängig von allen „EU > NA“-Memes dürfte es für alle europäischen Fans ein hartes Turnier werden, wenn G2 gleich gegen eine vermeintlich schwache Mannschaft verliert.

Wir werden es am 29. September im Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco, California, erfahren. Schau auf watch.lolesports.com vorbei und feuere die europäischen Repräsentanten bei der Weltmeisterschaft an!