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Es geht um alles: Playoffs und Relegation

Willkommen in den Playoffs! Die regulären Spiele in dieser Frühlingssaison sind wie im Fluge vergangen und jetzt abgeschlossen. Die nächsten Wochen wird sich nicht nur entscheiden, welches europäische Team zum Midseason Invitational fahren wird, sondern auch welche Teams in der Liga bleiben dürfen oder dazukommen. Es bleibt also weiterhin spannend!

Im Höhenflug und im tiefen Fall: Misfits Academy gegen Origen

Bevor wir zu den Spielen kommen, die entscheiden welche Teams in einer ausverkauften Arena in Hamburg spielen dürfen, beginnt diese Woche erst einmal mit den Relegationsspielen. Dabei wird wie immer entscheiden, welche Teams sich für den Sommersplit qualifizieren können. Zwei Teams aus der Challenger Serie haben also nun ihre Chance sich einen Platz in der LCS zu sichern und gleicherweise haben die zwei letztplatzierten Teams in der LCS die Möglichkeit ihren Platz zu verteidigen. Diese Saison sind diese Spiele von den Schwesternteams einiger schon in der Liga platzierten Organisationen dominiert. Neben Fnatic Academy versucht auch Misfits Acedmy sich im Spiel gegen Origen für einen Aufstieg durchzusetzen.

Victory Screen

Es mag einige überraschen, dass MFA die Möglichkeit des Aufstiegs haben und nicht ihre direkten Gegner Schalke 04. Die Organisation aus Gelsenkirchen war nicht nur mit einer starken Aufstellung in die Challenger Serie gestartet, sondern hatte diese auch klar dominiert. Dadurch, dass sie einen Sieg nach dem anderen für dich verbuchen konnten waren die Meisten davon überzeugt, dass dieses Team es einfach haben wird in die LCS aufzusteigen. Doch im finalen Spiel, um die Teilnahme an der Relegation abzusichern, konnten sie sich nicht gegen Misfits Academy durchsetzen. Wie schon im Sommer war die Misfits Organisation von ihren Gegner unterschätzt worden und man ihr Academy Team nicht als Kandidat für einen Aufstieg an. Selbst die Schalkespieler schienen ihr Gegnerteam nicht ernst zu nehmen. Doch MSA ließ sich dadurch nicht beeindrucken. Mit zwei schnellen Siegen über Schalke in dem Besten-Aus-Fünf Spiel zeigten sie sofort, dass angetreten waren nicht nur um sich zu Beweisen, sondern auch um zu Siegen. Obwohl Schalke das dritte Spiel für sich entscheiden konnte, feuerten MSA im vierten Spiel nach und konnten somit die Serie für sich entscheiden. Die z.T. jungen Spieler zeigten ein viel höheres Verständnis für die Art wie sich das Spiel seit einem neuen Patch verändert hatte und demonstrierten gute Zusammenarbeit. Nun sind sie bereit und hungrig für einen weiteren Sieg und damit ihren Platz in der europäischen Liga.

Um diesen Sieg zu erringen müssen sie sich aber erst einmal gegen Origen durchsetzen, ihre direkten Gegner um den Platz. Origen, eine Organisation die einmal selbst durch die Challenger Serie in die LCS gekommen ist, hat eine sehr stark durchwachsene, wenn nicht schlechte Saison hinter sich. Einst im Halbfinale der Weltmeisterschaft nur von den späteren Weltmeistern nach Hause geschickt und letztes Jahr noch im Finale der EULCS ist das Team von Enrique "xPeke" Cedeño Martínez  jetzt nur noch ein Schatten seiner selbst. Nachdem Jesper "Zven" Svenningsen  und Alfonso "mithy" Aguirre Rodriguez  letztes Jahr zu den Rivalen G2 Esports wechselten ging es mit den Leistungen des Teams schon im Sommer stetig bergab. Sie konnten ihren Platz in der LCS im Relegationstunier im August jedoch verteidigen und waren damit im Frühjahr wieder dabei. Sie verloren jedoch ihre gesamte Aufstellung. Nach angeblich erschwerten Möglichkeiten Spieler für ein Team zusammenzufinden, starteten sie in die neue Saison mit einer Aufstellung mit wenig bekannten Gesichtern. Die Erwartungen waren relativ niedrig. Während Origen in den ersten Spielen noch zeigen konnten, dass sie strategisch nicht so weit hinter anderen Teams zurück lagen und oft eine Führung in den Anfangszeiten des Spiels erreichte, wurde ihr Wille zu kämpfen mit jeder Woche schwächer. Nicht nur, dass sie in einer Serie keinen Sieg erringen konnten, sondern nicht einmal ein Spiel gewannen sie. xPeke wechselte sich selbst in der Rolle des Supports ein, um dem Team eine interne Stütze zu sein, doch auch dies verhalf ihnen nur gegen einen Sieg, gegen ROCCAT, doch nicht zu einem Gewinn einer Serie. Bis zum Ende des Splits konnten sie, trotz ihrem neuen Jungler Jakub "Cinkrof" Rokicki  keine Serie für sich entscheiden. Sie haben somit die längste Serie an Niederlagen in der Geschichte der LCS.

Peke und Le Duck

Es heißt also für sie nicht den Kopf hängen zu lassen und sich im Relegationsspiel gegen MSA durchzusetzen. Dies wird sicher kein leichtes Unterfangen, da die jungen Spieler der Misfits Academy heiß darauf sein werden, sie aus ihrem Platz in der LCS zu drängen. Wenn ihr wissen wollt ob Origen sich in der Liga halten kann, dann schaltet am Freitag um 17 Uhr auf lolesports.com ein!

Sich für die Fans beweisen: Fnatic gegen H2K

Am Ende der Woche gehen dann die Playoffs los, in denen sich die 6  Teams für das Finale in Hamburg qualifizieren können. Unicorns of Love und G2 Esports haben hier durch ihren jeweils ersten Platz in der Gruppe einen Freifahrtschein bekommen und die restlichen Teams spielen nun unter sich aus, wer mit ihnen in an die Elbe fahren darf. Nicht nur die Acadamy Teams der Organisationen Misfits und Fnatic versuchen sich diese Woche zu beweisen. Auch ihre „großen Schwestern“, die Hauptteams, haben wichtige Spiele vor sich. Während sich FNA versucht für die LCS zu qualifizieren ist steht ihr Schwesternteam vor der schwierigen Aufgabe, sich für das Halbfinale zu qualifizieren.

Fnatic

Die letzten zwei Saisons waren nicht die besten für Fnatic, eine Organisation die schon von Anfang an ganz oben in der europäischen LCS mitgemischt hat. Es wäre vor einem Jahr undenkbar gewesen, dass Fnatic sich nicht irgendwie für Finalspiele qualifizieren kann. Man ging davon aus, dass die Organisation sich immer wieder zurück an die Spitze kämpfen könnte. Trotzdem war es ihnen letztes Jahr im Sommer nicht möglich einen Platz für die Spiele in Krakau zu gewinnen oder sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Weltmeisterschaft ohne Fnatic? Zunächst undenkbar. Für die nächste Saison kündigte die Organisation also an eine komplett europäische Aufstellung zusammenzustellen. Aus dem Team der Sommersaison war also nur noch Martin „Rekkles“ Larsson übrig. Mit vor allem altbekannten Gesichtern und einem neuen, jungen Midlaner ging Fnatic also optimistisch in den Split hinein. Obwohl sie hier und dort einige Siege verbuchen konnten, blieb der große Erfolg aus. Auch nachdem sie die Jungler von Academy und Hauptteam getauscht hatten. Während ROCCAT eine Siegesserie hinlegte, hagelte es für Fnatic nur Niederlagen. Sie liefen Gefahr, sich nicht einmal für die Playoffs qualifizieren zu können. Doch mit einem Sieg über Misfits letzten Sonntag war es ihnen gerade so noch möglich. Sie planen nun als „Underdog“ die Siegesserie ROCCAT zu Ehren fortzusetzen. Außerdem werden sie sich besonders anstrengen, um ihren Fans zu beweisen, dass sie immer noch an die Spitze gehören.

Dem entgegen stehen H2K, die natürlich selbst einen Platz in Hamburg haben wollen. Für H2K, das Team, dass bisher kein einziges Mal im Finale stand, sondern immer nur im Spiel-um-Platz-3 wollte diese Saison eigentlich die Viertelfinale, und damit die Gegner G2 im Halbfinale, komplett vermeiden, in dem sie sich den ersten Platz in ihrer Gruppe sicherten. Doch sie konnten sich gegen Unicorns of Love nicht durchsetzen. Trotz starker Leistungen gegen andere Teams unterlagen sie gegen die Einhörner in beiden Spielen, die sie gegeneinander hatten. Somit laufen sie jetzt wieder Gefahr, ins Finale einziehen zu können, da G2 kein einfach zu schlagender Gegner ist. Vorher jedoch müssen sie an Fnatic vorbei, die nach ihrem Sieg über Misfits sicher weiterhin hart gearbeitet haben, um H2K zum Schwitzen zu bringen.

Jankos Interview

Es wird also ein spannendes Spiel werden! Wenn ihr wissen möchtet ob H2K also sich gegen G2 beweisen muss oder ob FNC ihnen in die Parade fährt, dann schaltet ein am Sonntag um 17 Uhr auf lolesports.com und seht selbst!