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Update

Update für E-Sport-Events in 2017-18 und Rift Rivals

KURZ UND BÜNDIG: Wir machen ein paar Änderungen am Kalender für 2017-18 und stellen den neuen Kampf der Regionen Namens Rift Rivals vor, der im Juli stattfindet. Lies weiter, wenn du mehr wissen willst!

In diesem Post stellen wir die Änderungen für die Nebensaison 2017 sowie die Saison 2018 vor und erklären, wie wir dafür sorgen, dass sich internationale und regionale Wettkämpfe die Waage halten.

Wir wollen allen Fans weltweit eine gute Unterhaltung bieten und gleichzeitig ein langfristig stabiles Ökosystem entwickeln. Das wollen wir auf mehrere Wege erreichen. Wir versuchen, die perfekte Balance zwischen regionalen Wettkämpfen, die ein gesundes lokales Ökosystem fördern, und internationalen Events, die zu den Höhepunkten der Saison gehören, zu finden. Daher wird es ein paar Änderungen geben, die noch in diesem Jahr zum Tragen kommen.

 

Jetzt neu: Rift Rivals

Die größte Änderung ist eine brandneue Event-Reihe, die im Juli startet: Rift Rivals. Bei diesem Event, das an mehreren Orten weltweit zwischen 3. und 9. Juli stattfindet, kämpfen regionale Rivalen in erbitterten Duellen zwischen den Splits für Ruhm und das Recht, anzugeben. 

Klicke hier, um einen ersten Blick auf das Event zu erhaschen. 

 

League of Legends ist nicht mehr Teil des IEM

Eine weitere Änderung ist, dass League of Legends 2017 und 2018 nicht mehr Teil des Intel Extreme Masters (IEM-Serie) sein wird. Obwohl wir uns auch weiterhin an die epischen Momente der Vergangenheit erinnern werden, sind wir der Meinung, dass diese Events den Ansprüchen der Profis und Fans nicht mehr gerecht werden und nehmen daher von ihnen Abstand.

Wir wissen, dass diese Änderung ein Loch in den internationalen Kalender reißt und obwohl wir uns darüber freuen, das brandneue Rift Rivals vorstellen zu können, wollen wir auch darüber sprechen, wie wir uns die regionalen und internationalen Events in Zukunft vorstellen. Lies weiter, wenn du mehr wissen willst.

 

Wie erstellen wir internationale Zeitpläne/einen internationalen Kalender?

Wie bereits oben erwähnt, wollen wir mit unserem neuen Kalender für 2017-18 (und darüber hinaus) eine gute Balance zwischen regionalen Spielen und qualitativ hochwertigen internationalen Events finden, bei denen die besten Mannschaften unterschiedlicher Regionen gegeneinander antreten. Regionale Spiele sorgen für bedeutende Verbindungen zwischen Fans und den Profis/Mannschaften und dienen als Werbung für positive Dinge wie mehr Investitionen in die Mannschaften oder bessere Gehälter für die Profis – diese Faktoren sind für Ligen, die langfristig bestehen wollen, entscheidend. Internationale Events sind die Bühnen für das Können der besten Mannschaften der Welt. Wir sind der Meinung, dass wir in Hinblick auf 2018 (und darüber hinaus) den Aufbau unserer Saisons rund um regionale und internationale Events verbessern können, weshalb wir einige Änderungen vornehmen – manche davon sofort, andere erst später.

 

Warum zwei Splits? Warum wird Split 1 nicht beseitigt?

Es ist wichtig, zu erwähnen, dass nichts in Stein gemeißelt ist und wir auch über radikale Änderungen nachgedacht haben (wie eine Anpassung der Struktur und Länge der regionalen Splits). Dennoch sehen wir ein paar eindeutige Vorteile in einem Ligasystem mit der momentanen Menge an regionalen Spielen.

Es gibt 13 regionale Profiligen, über 100 Mannschaften und hunderte Profis auf der Welt. Ein regionales Ligasystem gibt einer großen Anzahl an Mannschaften und Profis weltweit ein stabiles Zuhause – das ist die Grundlage für lokale Fangemeinden und finanziell stabile Karrieren für Profis. Turniersysteme belohnen hingegen viel weniger Mannschaften und Profis, die noch dazu zu den Besten ihres Fachs gehören müssen. Durch drastische Schritte in eine der beiden Richtungen könnte das momentane Ökosystem aus dem Gleichgewicht geraten, wodurch die Gehälter der Spieler sinken und die Mannschaften Sponsoren verlieren könnten.

Es gibt weltweit so viele Mannschaften, dass nicht jede an internationalen Wettkämpfen teilnehmen kann, ohne diese Turniere übermäßig groß zu gestalten. Nehmen wir an, dass nur die besten 2 oder 3 Mannschaften einer Region zu den internationalen Turnieren fahren dürfen, damit diese nicht aus dem Ruder laufen. Wenn wir den Frühjahrs-Split also durch internationale Turniere ersetzen würden, kämen die 6 oder 7 schlechtesten Mannschaften einer Region auf gerade einmal 9 bis 10 Wochen Spielzeit pro Jahr (nur der Sommer-Split). Dadurch würden diese Mannschaften für Sponsoren an Wert verlieren und sie könnten sich die Gehälter der Profis nicht mehr leisten. So würden wir 80 % aller Mannschaften und Profi-Karrieren riskieren, um die besten 20 % noch mehr ins Rampenlicht zu rücken.

 

Warum verkürzt ihr die Splits nicht und veranstaltet dafür mehr internationale Turniere?

Darüber denken wir zwar nach, 2018 werden diese Überlegungen aber noch keine Rolle spielen. Der Sport wächst zwar, er ist weltweit aber immer noch in einem frühen und fragilen Stadium: Die Gehälter der Profis beginnen sich erst zu stabilisieren, die Organisationen suchen immer noch nach einer finanziellen Basis und die lokalen Mannschaften bauen sich gerade erst Fangemeinden auf. Regelmäßige regionale Wettkämpfe erzeugen eine starke wirtschaftliche Basis für alle Mannschaften – und in weitere Folge auch für die Profis. Wir glauben, dass große strukturelle Änderungen zur Reduktion von regionalen Wettkämpfen gerade jetzt, da sich in den Ligen langsam eine finanzielle Stabilität entwickelt, schädlich sein könnten.

Wir lehnen die Idee, die Splits zu verkürzen, um mehr Raum für internationale Wettkämpfe zu schaffen, aber nicht kategorisch ab. Wir rechnen damit, dass sich die Ligen in naher Zukunft soweit stabilisiert haben werden, dass so ein System Sinn machen würde. Wir wollen aber sicherstellen, dass diese Änderungen (wenn und wann wir sich auch vornehmen) den Profis und Mannschaften nicht schaden. 

 

Warum veranstaltet ihr neben den momentanen regionalen Wettkämpfen nicht noch weitere internationale Wettkämpfe?

Unsere Saison dauert ohnehin schon lange und wir wollen durch eine ausreichend lange Nebensaison sicherstellen, dass die Profis keine Burnouts bekommen. Die besten Mannschaften sind 42 Wochen pro Jahr im Einsatz und opfern sogar ihre Wochenenden, um zu den Besten zu gehören. Außerdem haben sie nur sehr wenig Zeit, sich zu entspannen, auf Urlaub zu fahren oder irgendetwas anderes zu machen, als stundenlang unter hohem Druck zu trainieren. Eine ununterbrochene Nebensaison für die Profis war mit ein Grund dafür, dass wir uns von der IEM-Serie distanziert haben.

Außerdem ist die Nebensaison wichtig, damit die Mannschaften über Veränderungen an ihren Aufstellungen und die Profis über ihre Karrieremöglichkeiten nachdenken können. Wir wollen nicht, dass die Nebensaison für die Profis noch anstrengender wird, indem wir die Zeit, in der sie Veränderungen an den Aufstellungen vornehmen können, signifikant verkürzen.  

Danke, dass du bis zum Ende bei uns geblieben bist! Lass es uns wissen, wenn du irgendwelche Fragen hast – wir werden noch hierbleiben, um sie zu beantworten.